Samstag

Hab grade viel Stress, denn die Prüfungsphase beginnt bald. Also verzeiht die Stille.

Ich schwinde tief in mir. 
                                       Weiter weg.
Ständig das Gefühl, geschieht das? 
                                                                                    Hauptsache weiter, weiter. 
Nur rennen, denn wer, wenn nicht du? Du, der so viel geschafft hat? Doch wie? 
Fehlt dir Schlaf, fehlt dir Zeit. Hauptsache nicht ruhen, denn dann.. dann wäre es wie immer, wäre stumm. Und du taub, leer, betäubt. Gelangweilt. Gelangweilt. So sehr. 
Käme es dann zurück? Die Nächte mit ihm? Er, hinter dir her. Er, zerstörerisch. 
Du stets auf der Suche nach diesem einen Moment, der es ungeschehen machen könnte. Suchst in den Träumen und stehst jedes Mal kurz davor, aber dann... wachst du auf. Wieder einmal. Als könnte eine Sache, nur eine, alles wieder gut machen. Wieder heilen, flicken. 
Doch, wärst du bereit, wenn sie kommen? Wärst du da und würdest sagen "ja"? Oder voller Wut. 
Der Moment mit dem Tod.Trauer, weil es respektvoll, oder Freude, weil es angebracht wäre? 
Und dann ist da noch der 

Schnitt, 

so fatal.
Begehst du ihn?

Sonntag

Wo Fische den Frieden suchen, kommen wir

Letzte Nacht hab ich vom Ozean geträumt. Von tiefen Seen und Fischen, fast so groß wie du. Ein Leben dahinter. Etwas wie Glück als du neben mir lagst. Die Seelen waren wie zwei schlagende Herzen
 Wie man nur alles ausblenden kann, ist mir schleierhaft. Ich sah dich in deiner Tiefe und spürte alles. Bis zur Ernüchterung. Täler, die grüner nie waren. Es waren Vögel, die sangen. Ich bereue, nie offen gewesen zu sein für alles Schöne. Alles, was euch betrifft. 
Wenn ich hörte, dann fühlte ich es. Wie du da warst und mich ansahst. Weil alles Falsch war, gab es Logik und Sinn. Obwohl es Momente gab in denen es befremdlich wurde. Ich schwamm die Leere in mir weg, so gut wie es ging. 
Alle Unglücklichen erschienen verzweifelt. 
Ein leiser Aufschrei ging unter in einer Welle. Wie blau das Meer war, so blau, so blau wie Porzellan. 
Die Schale neben mir spiegelt sich im Fenster und ich lache. Wie konnte ein Mensch nur so wirr sein? Dass die Tiefe hinüber ging und der Spiegel sank. 
Manchmal dachte ich mir, dass es gut war, dass du nie da warst. Wie vermag ich oft zu träumen nur von dir. Woraus bestand dieser Wille, der mich trug? Nicht fort wie der Wind. Eher so leise und schleichend wie deine Zunge, die das Eis berührt. Langsam und stetig in der Mittagshitze verlor es sich in dir. Wurde eins mit dir und Stille erbrach sich am Horizont. 
Weil Weiß nie trübt, wenn es schäumt, ja, weil es war der Grund der Welt. 
Schau einmal in die Welt und versuch nicht die Fische zu fangen. 
Wie verbleibst du?

Samstag

Neuanfang

Hallo und Herzlich Willkommen!

Ich bin zurück und dieses mal in einem neuen Format. Es wird hier weniger um mein eigentliches Leben gehen, denn vorgesehen ist, dass ich hier meine selbstgeschriebenen Texte veröffentliche (die auch schon einiges über mich aussagen, also kommt das wohl nicht zu kurz).

Trotzdem ein kleiner Überblick über das, was passiert ist:
Mittlerweile wohne ich mit S. zusammen und habe hier eine neue, liebevolle Familie gefunden. Ich habe, wie ihr oben seht, endlich mein Tattoo. Mein Abitur habe ich mit 1,8 bestanden und ich studiere nun Germanistik (erwartet bitte auch von mir Rechtschreibfehler!) und Philosophie. Beides gefällt mir sehr gut, obwohl es wirklich viel zu lernen ist. Zu meinen Eltern habe ich glücklicherweise keinen Kontakt mehr, was mir auch sehr gut tut! Nebenbei gehe ich arbeiten und ja, eigentlich läuft alles wundervoll.
Das wars auch schon von meiner privaten Seite, denn dieser Blog wird dieses Mal öffentlich und nicht anonym geführt.

Ich hoffe ihr freut euch auf kommende Posts.

xoxo n.